Tapezieren lassen klingt nach einer Sache von zwei Nachmittagen — bis man die alte Tapete abzieht und sieht, was darunter zum Vorschein kommt. Genau dort entscheidet sich das Ergebnis: an der Vorarbeit, nicht an der Bahn.
Wir tapezieren im Rahmen von Renovierung und Wiederaufbau, mit eigener Mannschaft. Dazu gehört das Entfernen der alten Tapete, das Ausbessern des Untergrunds und das saubere Anarbeiten an Ecken, Laibungen und Steckdosen. Tapezieren ist Teil unserer Malerarbeiten.
Der häufigste Anlass ist bei uns die Wiederherstellung nach einem Schaden: Tapete löst sich nach einem Wasserschaden fast immer weit über die sichtbare Stelle hinaus. Wie der Ablauf davor aussieht, steht auf der Seite zur Wasserschadensanierung. Alle Bereiche finden Sie in der Leistungsübersicht.
Wir sehen uns die Räume an und prüfen zuerst, was unter der alten Tapete liegt. Daraus ergibt sich der eigentliche Aufwand — und der steht anschließend im Festpreisangebot, einschließlich Entfernen der Alttapete und Untergrundvorbereitung.
Tapetenart, Bahnenaufteilung und Mustersatz besprechen wir vorher. Während der Arbeiten decken wir ab, kleben ab und räumen abends auf, damit die Wohnung nutzbar bleibt.
Soll im selben Zug gestrichen werden, läuft das über unseren Innenanstrich; Türen und Heizkörper übernehmen die Lackierarbeiten. Kommt eine neue Wand dazu, stellen wir sie im Trockenbau. Alle Gewerke stehen in der Leistungsübersicht, der Überblick über diesen Bereich unter Malerarbeiten.
Wir arbeiten im gesamten Saarland und in angrenzenden Teilen von Rheinland-Pfalz.
Wie aufwendig das wird, zeigt sich erst beim Anfangen. Vliestapete lässt sich meist trocken abziehen. Alte Papiertapete muss eingeweicht und in mehreren Lagen abgelöst werden, oft steckt darunter noch eine zweite oder dritte Schicht. Was danach zum Vorschein kommt — Leimfarbe, sandiger Putz, Risse, ausgebrochene Kanten — bestimmt, wie viel gespachtelt werden muss, bevor überhaupt die erste neue Bahn an die Wand kommt.
Ein tragfähiger, gleichmäßig saugender Untergrund ist die Voraussetzung dafür, dass Tapete hält und die Nähte geschlossen bleiben. Wir bessern Fehlstellen aus, spachteln, schleifen und grundieren. Auf stark oder ungleichmäßig saugenden Flächen ist die Grundierung nicht optional — sonst zieht der Kleister ungleichmäßig an und die Bahnen stehen an den Stößen auf. Größere Flächenarbeiten laufen bei uns über die Putz- und Spachtelarbeiten.
Raufaser ist der pragmatische Klassiker: günstig, verzeiht kleine Unebenheiten und lässt sich später mehrfach überstreichen. Vliestapete ist maßhaltiger, reißt nicht so leicht ein und wird im Wandkleisterverfahren verarbeitet — das geht sauberer und schneller. Struktur- und Dekortapeten setzen Akzente, verlangen aber einen ebeneren Untergrund und mehr Sorgfalt beim Mustersatz. Was in Ihrem Raum sinnvoll ist, sagen wir Ihnen vor Ort — auch dann, wenn es die günstigere Variante ist.
Die Bahnenaufteilung wird vor der ersten Bahn festgelegt, nicht unterwegs. Wir setzen die Stöße so, dass sie nicht mitten in der Blickachse landen, und beginnen dort, wo der Raum es hergibt — meist am Fenster, damit der Lichteinfall die Nähte nicht betont. An Außenecken wird umgeschlagen statt gestoßen, weil Ecken selten im Lot sind.
Hier gilt eine feste Reihenfolge: Erst muss die Bausubstanz nachweislich trocken sein — die Trocknung übernimmt unser Partnerbetrieb —, dann wird der Untergrund hergerichtet, dann tapeziert. Wird zu früh geschlossen, lösen sich die Bahnen wieder, oder es wächst Schimmel dahinter. In dem Fall greift vorher unsere Schimmelpilzsanierung.





VorherNachherAusgangslage: In einer Wohnung soll nach einem Feuchteschaden im Wohnzimmer neu tapeziert werden. Die alte Tapete löst sich bereits an mehreren Stellen.
Herausforderung: Unter der Tapete kommen zwei weitere Lagen zum Vorschein, darunter sandiger Putz mit Rissen. Ein einfaches Übertapezieren hätte nur wenige Monate gehalten.
Umsetzung: Nach Abschluss der Trocknung weichen wir die Altschichten ein und entfernen sie vollständig. Risse werden geöffnet und verfüllt, die Fläche gespachtelt, geschliffen und grundiert. Anschließend tapezieren wir mit Vliestapete im Wandkleisterverfahren; die Stöße setzen wir vom Fenster aus.
Ergebnis: Eine geschlossene, ruhige Wandfläche ohne aufstehende Nähte.
Sie rufen an oder schreiben uns. Wir melden uns am selben Werktag zurück.
Wir sehen uns die Flächen an und prüfen, was unter der alten Tapete liegt.
Sie erhalten ein Angebot inklusive Entfernen der Alttapete und Untergrundvorbereitung.
Einweichen, ablösen, Kleisterreste entfernen — bis auf einen tragfähigen Untergrund.
Fehlstellen ausbessern, spachteln, schleifen, grundieren.
Wir tapezieren, arbeiten an Ecken und Laibungen sauber an und räumen besenrein auf.
Das hängt vor allem am Untergrund. Eine glatte, intakte Wand ist schnell tapeziert; kommen unter der alten Tapete weitere Lagen, sandiger Putz oder Risse zum Vorschein, geht der größere Teil der Zeit in die Vorbereitung. Eine Pauschale pro Quadratmeter greift deshalb zu kurz. Nach dem Ortstermin erhalten Sie ein Festpreisangebot.
In aller Regel ja. Über eine alte Lage zu tapezieren funktioniert nur, wenn diese fest sitzt und gleichmäßig saugt — das ist selten der Fall. Löst sich die alte Tapete später, nimmt sie die neue mit. Wir prüfen das vor Ort und sagen Ihnen offen, was nötig ist.
Raufaser ist günstig, verzeiht kleine Unebenheiten und lässt sich mehrfach überstreichen. Vliestapete ist maßhaltiger, reißt nicht so leicht ein und wird im Wandkleisterverfahren sauberer verarbeitet. Beides hat seine Berechtigung — wir beraten Sie nach Raum und Untergrund.
Das reine Tapezieren eines durchschnittlichen Zimmers geht an einem Tag. Länger dauert es, wenn alte Lagen abgelöst und der Untergrund gespachtelt werden muss — Spachtelmasse und Grundierung brauchen Trocknungszeit. Den Rahmen nennen wir nach dem Ortstermin.
In den meisten Fällen ja. Wir arbeiten raumweise, decken ab und räumen abends auf. Bei größeren Sanierungen mit Rückbau und Trocknung sieht das anders aus — das besprechen wir vorher offen, damit Sie planen können.
Ja, das ist sogar der häufigste Anlass. Wichtig ist die Reihenfolge: Erst muss die Bausubstanz nachweislich trocken sein, dann wird der Untergrund hergerichtet, dann tapeziert. Wird zu früh geschlossen, lösen sich die Bahnen wieder.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir melden uns am selben Werktag zurück.