Trockenbau heißt: Wände, Decken und Vorsatzschalen aus einem Ständerwerk mit Gipskartonplatten — ohne Mörtel, ohne lange Trockenzeiten. Das macht ihn zur naheliegenden Lösung überall dort, wo im Bestand etwas verändert oder wiederhergestellt werden muss.
Bei uns ist Trockenbau Teil der Sanierung und Renovierung, nicht ein eigenständiges Bauunternehmen-Angebot. Wir stellen Trockenbauwände, schließen geöffnete Decken, bauen Vorsatzschalen vor feuchte- oder leitungsbelastete Wände und stellen zurückgebaute Bauteile wieder her. Neubau-Rohbauprojekte und Dachgeschossausbauten gehören nicht zu unserem Schwerpunkt.
Der häufigste Anlass ist der Wiederaufbau nach einem Schaden — der Ablauf davor steht auf der Seite zur Wasserschadensanierung. Alle Bereiche finden Sie in der Leistungsübersicht.
Wir sehen uns vor Ort an, was entstehen oder wiederhergestellt werden soll, und klären die Anforderungen: Schallschutz, Feuchtraum, Brandschutz, geplante Lasten an der Wand. Daraus ergibt sich der Aufbau — und der steht anschließend im Festpreisangebot.
Kommt der Auftrag aus einem Schadensfall, richtet sich der Zeitpunkt nach der Bautrocknung, die unser Partnerbetrieb ausführt: Erst nach der Freimessung wird geschlossen.
Die Oberfläche machen wir gleich mit — Spachtelarbeiten in der passenden Qualitätsstufe, danach Tapete oder Anstrich. Den Überblick über diesen Bereich finden Sie unter Maler- und Ausbauarbeiten.
Wir arbeiten im gesamten Saarland und in angrenzenden Teilen von Rheinland-Pfalz — von Illingen aus in Neunkirchen, Eppelborn, Lebach, Saarbrücken, Völklingen, Saarlouis, St. Wendel, St. Ingbert und Homburg. Eine Übersicht aller Orte finden Sie unter Einsatzgebiete.
Der Kern ist immer derselbe Aufbau: ein Ständerwerk aus Metallprofilen oder Holz, darauf beidseitig Gipskartonplatten, dazwischen bei Bedarf Dämmung aus Mineralwolle. Daraus entstehen nichttragende Trennwände, abgehängte Decken (etwa um Leitungen oder Lüftungen zu verdecken), Vorsatzschalen vor bestehenden Wänden sowie Verkleidungen und Nischen. Weil ohne Mörtel gearbeitet wird, entsteht kaum Baufeuchte — der entscheidende Vorteil im bewohnten Bestand.
Das ist unser häufigster Fall. Nach einem Leitungswasserschaden müssen durchfeuchtete Trockenbauwände und abgehängte Decken zurückgebaut werden — Gipskarton saugt Wasser auf und verliert seine Festigkeit, Dämmung dahinter bleibt feucht. Wir bauen so weit zurück, wie es die Trocknung verlangt, und stellen nach der Freimessung alles wieder her. Erst dann wird gespachtelt und beschichtet. Wird zu früh geschlossen, bleibt Feuchtigkeit im Hohlraum — und Schimmel ist nur eine Frage der Zeit; dann greift vorher unsere Schimmelpilzsanierung.
Eine Trockenbauwand ist kein Standardprodukt. Über Profilstärke, Plattenart, Dämmung und die Anzahl der Beplankungslagen lässt sich steuern, wie viel Schall sie dämmt. Für Feuchträume wie Bäder kommen imprägnierte Platten zum Einsatz, für erhöhte Brandschutzanforderungen entsprechende Spezialplatten. Was in Ihrem Fall nötig ist, klären wir vorher — nachträglich lässt sich das nicht ändern, ohne die Wand wieder zu öffnen.
Ehrlich gesagt: Eine Trockenbauwand ist nichttragend. Sie ersetzt keine tragende Wand und trägt keine Deckenlasten. Schwere Lasten — Hängeschränke, Waschbecken, Fernseher — brauchen eine geplante Unterkonstruktion, die vor dem Schließen der Wand eingebaut wird. Sagen Sie uns vorher, was an die Wand soll; danach ist es aufwendig. Und der Klang: Eine Leichtbauwand klingt beim Anklopfen hohl, das lässt sich nicht wegdiskutieren, auch wenn eine gut ausgeführte Wand akustisch besser ist, als sie sich anfühlt.
Nach dem Stellen des Ständerwerks und dem Beplanken folgt das Verspachteln der Plattenstöße und Schraubköpfe. Wie fein das ausgeführt wird, richtet sich nach den Qualitätsstufen Q1 bis Q4 und danach, was auf die Wand kommt — mehr dazu unter Putz- und Spachtelarbeiten. Danach folgt Tapezieren oder der Innenanstrich. Weil alle diese Schritte bei uns im Haus liegen, gibt es zwischen ihnen keine Schnittstelle und keine Schuldfrage.




Ausgangslage: Nach einem Leitungswasserschaden hinter einer Vorsatzschale ist die Trockenbauwand auf ganzer Länge durchfeuchtet. Die Dämmung dahinter ist nass, die Platten haben ihre Festigkeit verloren.
Herausforderung: Von außen sah man lange nur einen dunklen Rand am Sockel. Der Hohlraum hinter der Schale hält die Feuchtigkeit fest — ein einfaches Trocknen des Raums hätte nichts gebracht.
Umsetzung: Wir bauen Beplankung und Dämmung zurück und legen das Ständerwerk frei, damit unser Partnerbetrieb gezielt trocknen kann. Nach der Freimessung beplanken wir neu, im Feuchtbereich mit imprägnierten Platten, verspachteln die Stöße und stellen die Oberfläche wieder her.
Ergebnis: Die Wand steht wieder, der Hohlraum ist trocken. Die Abrechnung läuft direkt mit der Versicherung.
Sie rufen an oder füllen das Formular aus. Wir melden uns am selben Werktag zurück.
Wir klären, was entstehen soll, und die Anforderungen an Schall, Feuchte, Brandschutz und Lasten.
Sie erhalten ein Angebot inklusive Aufbau, Dämmung und Verspachtelung in der vereinbarten Qualitätsstufe.
Profile setzen, Unterkonstruktion für geplante Lasten einbauen, Dämmung einlegen.
Platten montieren, Stöße und Schraubköpfe verspachteln, schleifen.
Tapete oder Anstrich — danach übergeben wir den fertigen Raum besenrein.
Nichttragende Trennwände, abgehängte Decken, Vorsatzschalen vor bestehenden Wänden sowie Verkleidungen und Nischen. Der Aufbau ist immer ähnlich: Ständerwerk aus Profilen, beidseitig Gipskartonplatten, dazwischen bei Bedarf Dämmung. Bei uns geschieht das im Rahmen von Sanierung und Renovierung.
Das hängt am Aufbau: einlagig oder zweilagig beplankt, mit oder ohne Dämmung, Standard- oder Feuchtraumplatten, und in welcher Qualitätsstufe verspachtelt wird. Bei Sanierungen kommt der Rückbau dazu. Nach dem Ortstermin erhalten Sie ein Festpreisangebot für den vereinbarten Umfang.
Eine Trockenbauwand ist nichttragend und ersetzt keine tragende Wand. Schwere Lasten brauchen eine geplante Unterkonstruktion, die vor dem Schließen eingebaut wird. Und sie klingt beim Anklopfen hohl — auch wenn eine gut ausgeführte Wand akustisch besser ist, als sie sich anfühlt.
Ja, wenn es vorher geplant ist. Für Hängeschränke, Waschbecken oder große Bildschirme bauen wir vor dem Beplanken eine Unterkonstruktion oder Traversen ein. Sagen Sie uns beim Ortstermin, was an die Wand soll — nachträglich bedeutet es, die Wand wieder zu öffnen.
Ja, mit imprägnierten Feuchtraumplatten und einer fachgerechten Abdichtung im Spritzwasserbereich. Wo anschließend gefliest wird, stimmen wir das mit unseren <a href="/leistungen/fliesenarbeiten/">Fliesenarbeiten</a> ab, damit Abdichtung und Fliesenaufbau zusammenpassen.
Nicht zwingend, aber meist der durchfeuchtete Teil samt Dämmung — Gipskarton verliert bei Wasseraufnahme seine Festigkeit, und der Hohlraum hält Feuchtigkeit fest. Wir bauen so weit zurück, wie die Trocknung es verlangt, und stellen nach der Freimessung wieder her.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir melden uns am selben Werktag zurück.