Putz- und Spachtelarbeiten sind das Gewerk, das man hinterher nicht sieht — und das trotzdem darüber entscheidet, wie eine Wand am Ende wirkt. Jede Tapete, jeder Anstrich und jedes Streiflicht bildet ab, wie sauber vorher gespachtelt wurde.
Wir übernehmen Ausbesserungen, Flächenspachtelungen und das Verputzen von Innenwänden mit eigener Mannschaft — im Rahmen von Renovierung und Wiederaufbau. Das gehört bei uns zu den Malerarbeiten und ist zugleich der Übergang zum Trockenbau, wo Plattenstöße und Schraubköpfe verspachtelt werden.
Wie fein gespachtelt werden muss, hängt davon ab, was danach auf die Wand kommt — dafür gibt es die Qualitätsstufen Q1 bis Q4. Alle Bereiche finden Sie in der Leistungsübersicht.
Wir sehen uns die Flächen an, prüfen Tragfähigkeit und Restfeuchte und klären, was anschließend auf die Wand kommt. Daraus ergibt sich die nötige Qualitätsstufe — und damit der Aufwand, der im Festpreisangebot steht.
Wir arbeiten staubarm, decken angrenzende Räume ab und räumen abends auf. Schleifarbeiten erzeugen Feinstaub; das planen wir mit ein, damit die Wohnung nutzbar bleibt.
Was danach kommt, übernehmen wir ebenfalls: Tapezieren oder den Innenanstrich, bei Bedarf Lackierarbeiten an Türen und Heizkörpern. Neue Wände stellen wir im Trockenbau. Den Überblick über diesen Bereich finden Sie unter Malerarbeiten.
Wir arbeiten im gesamten Saarland und in angrenzenden Teilen von Rheinland-Pfalz.
Im Innenausbau ist geregelt, wie fein eine Fläche verspachtelt wird. Die Stufen bauen aufeinander auf, und welche nötig ist, bestimmt der spätere Belag — nicht der Geschmack.
Q1 ist die Grundverspachtelung: Fugen und Schraubköpfe werden gefüllt, mehr nicht. Optische Anforderungen gibt es keine; das reicht für Flächen, die später verkleidet oder nicht einsehbar sind.
Q2 ist die Standardverspachtelung und der übliche Fall im Wohnbereich: Die Fläche wird so nachgearbeitet, dass keine Abspätze und Grate stehen bleiben. Ausreichend für Raufaser, mittel- und grobstrukturierte Tapeten sowie Putzaufträge.
Q3 geht darüber hinaus: Zusätzlich wird die Fläche breiter ausgezogen, sodass auch feinstrukturierte Tapeten und matte Anstriche sauber wirken.
Q4 ist die höchste Stufe: Die gesamte Fläche wird ganzflächig überzogen. Nötig ist das überall dort, wo Streiflicht auf die Wand fällt oder glänzende Anstriche und glatte Vliestapeten geplant sind — also genau in den Fällen, in denen jede Unebenheit sichtbar würde.
Wir sagen Ihnen vor Ort, welche Stufe Ihr Vorhaben braucht — auch dann, wenn das die günstigere ist. Q4 auf einer Wand, die anschließend Raufaser bekommt, ist herausgeworfenes Geld.
Die Begriffe werden oft vermischt, meinen aber zwei Dinge. Verputzen heißt, eine Fläche mit einer relativ dicken Putzschicht zu überziehen — typischerweise auf Mauerwerk, um überhaupt eine ebene, tragfähige Oberfläche herzustellen. Verspachteln arbeitet mit dünnen Schichten Spachtelmasse und dient dazu, eine bereits vorhandene Fläche zu glätten, Fugen zu schließen und Fehlstellen auszubessern. Auf Gipskarton wird gespachtelt, auf rohem Mauerwerk verputzt.
Am häufigsten kommen wir nach dem Rückbau: Wenn Tapete und alter Putz entfernt sind, kommen Risse, Fehlstellen und ausgebrochene Kanten zum Vorschein. Dazu kommen Plattenstöße nach Trockenbauarbeiten, Schlitze nach Elektroarbeiten und Flächen, die nach einem Wasserschaden sandig geworden sind und neu aufgebaut werden müssen.
Auch hier gilt die feste Reihenfolge: Erst muss die Bausubstanz nachweislich trocken sein — die Trocknung übernimmt unser Partnerbetrieb —, dann wird gespachtelt. Auf feuchtem Untergrund hält weder Spachtelmasse noch der spätere Anstrich. Der Gesamtablauf steht auf der Seite zur Wasserschadensanierung.





VorherNachherAusgangslage: Nach dem Rückbau alter Tapeten zeigt sich in einem Wohnraum ein uneinheitlicher Untergrund: teils alter Putz, teils neu geschlossene Schlitze nach Elektroarbeiten, dazu mehrere Risse.
Herausforderung: Geplant war ein matter Anstrich in einem Raum mit großer Fensterfront — also Streiflicht über die gesamte Wandfläche. Eine Standardverspachtelung hätte jede Unebenheit sichtbar gemacht.
Umsetzung: Wir öffnen und verfüllen die Risse, schließen die Schlitze und gleichen die unterschiedlichen Untergründe an. Anschließend ziehen wir die Fläche ganzflächig in Q4 aus, schleifen staubarm und grundieren.
Ergebnis: Eine durchgehend ruhige Wand, die auch bei tief stehender Sonne gleichmäßig wirkt.
Sie rufen an oder schreiben uns. Wir melden uns am selben Werktag zurück.
Wir prüfen die Untergründe und klären, was danach auf die Wand kommt.
Q1 bis Q4 — wir legen gemeinsam fest, wie fein gespachtelt werden muss, und wofür.
Sie erhalten ein Angebot für den vereinbarten Umfang inklusive Vorarbeiten.
Risse öffnen und verfüllen, Fehlstellen schließen, Fläche in der vereinbarten Stufe ausziehen.
Staubarm schleifen, grundieren, besenrein übergeben — bereit für Tapete oder Anstrich.
Spachtelarbeiten glätten eine vorhandene Fläche: Fugen und Plattenstöße schließen, Risse und Fehlstellen ausbessern, Untergründe angleichen. Gearbeitet wird mit dünnen Schichten Spachtelmasse. Wie fein gespachtelt wird, richtet sich nach den Qualitätsstufen Q1 bis Q4 und danach, was anschließend auf die Wand kommt.
Verputzen bedeutet, eine Fläche mit einer relativ dicken Putzschicht zu überziehen — meist auf Mauerwerk, um überhaupt eine ebene Oberfläche herzustellen. Verspachteln arbeitet mit dünnen Schichten und glättet eine bereits vorhandene Fläche. Auf Gipskarton wird gespachtelt, auf rohem Mauerwerk verputzt.
Das bestimmt der spätere Belag. Q2 genügt für Raufaser und strukturierte Tapeten, Q3 für feinstrukturierte Tapeten und matte Anstriche. Q4 ist nötig, wenn Streiflicht auf die Wand fällt oder glänzende Anstriche und glatte Vliestapeten geplant sind. Wir legen die Stufe beim Ortstermin gemeinsam fest.
Das hängt an der Qualitätsstufe und am Zustand des Untergrunds. Eine Grundverspachtelung ist schnell gemacht, eine ganzflächige Q4-Fläche bedeutet mehrere Arbeitsgänge mit Trocknungszeiten. Nach dem Ortstermin erhalten Sie ein Festpreisangebot für den vereinbarten Umfang.
Ein Riss wird geöffnet, ausgearbeitet und verfüllt — nur überspachtelt arbeitet er weiter und kommt zurück. Bei bewegungsaktiven Rissen kommt zusätzlich ein Armierungsgewebe zum Einsatz. Ob ein Riss statisch bedenklich ist, sagen wir Ihnen offen; das ist dann kein Fall für Spachtelmasse.
Ja, das ist ein häufiger Fall: Plattenstöße und Schraubköpfe müssen verspachtelt werden, bevor tapeziert oder gestrichen wird. Weil wir den Trockenbau selbst ausführen, läuft beides ohne Schnittstelle zwischen zwei Betrieben.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir melden uns am selben Werktag zurück.